Sonntag, 24. Juni 2018

Experten-Tipp zu Weihnachten & Silvester

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Feuerwehr rät in der Weihnachtszeit zur Vorsicht

 

Ortrsbrandmeister Matthias Krüger: Die Festtage und Silvester sicher verbringen

 


 

 

Trockene Christbäume in Wohnungen bergen Gefahren: Die Dauer und Art der Aufstellung des Weihnachtsbaumes entscheiden über dessen Brandgefahr.

Die höchste Gefahr einer schnellen Entzündung mit rascher Ausbreitung besteht nicht an Weihnachten selbst sondern in den Tagen und Wochen nach dem Weihnachtsfest, oder einer Silvesterfeier, erklärte Ortsbrandmeister Matthias Krüger von der Schwerpunktfeuerwehr Einbeck in einem Gespräch mit der Einbecker Morgenpost.

 

 


 

 

Duft von frisch gebackenen Plätzchen, Räucherstäbchen oder Punsch und Tannengrün. Romantische Stimmung durch Kerzenschein oder Lichterketten. All dies gehört zur Weihnachtszeit wie die Geschenke unter dem Tannenbaum am Heilig Abend. Leider auch die erhöhten Einsatzzahlen der Feuerwehr verursacht durch Zimmer oder Wohnungsbrände.

Nicht beaufsichtigte Adventsgestecke oder Wachskerzen am Weihnachtsbaum, sind hier leider immer noch zum Teil sehr häufig die Ursache für verheerende Brände betonte Ortsbrandmeister Krüger.

Krüger: Damit die Familien eine ruhige Advents - und Weihnachtsfeier feiern können, gab er ein paar Tipps, damit die Weihnachtszeit ohne den Einsatz der Feuerwehr gefeiert werden kann. Kerzen nicht in die Nähe von brennbaren Gegenständen wie Geschenkpapier, Vorhang oder an einem Ort mit starker Zugluft stellen. Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder oder Haustiere gelangen können.

Auch sollten die Kerzen immer so befestigt werden, dass sie nicht umfallen können. Auch sollte darauf geachtet werden das keine Zweige oder Dekoration in die Flammen geraten können.

Auch sollte das austrocknen des Weihnachtsbaumes vermieden werden - und der Baum sollte auch nicht in die Nähe von Öfen oder Kaminen sowie Heizkörper gestellt werden - denn sonst trocknet der Baum schnell aus.

Auch weist Krüger darauf hin, das in jeder Wohnung Rauchmelder vorhanden sein müssen - denn Rauchmelder können Leben retten. Auch das Aufstellen des Weihnachtsbaumes muss einen festen Stand haben. In Haushalten mit Kindern sollten vor allem am Weihnachtsbaum elektrische Kerzen verwendet werden. Diese sollen ein Prüfsiegel tragen, das den Bestimmungen entspricht, so Krüger. Wenn echte Kerzen den Baum schmücken sollen - sollte immer ein entsprechendes Löschmittel wie zum Beispiel ein Wassereimer oder Feuerlöscher bereit stehen betonte der Ortsbrandmeister.

 

Einen sichere Tipps zu einer Silvesterfeier gab Ortsbrandmeister Krüger.

 

Feuerwerkskörper und Raketen sind > Sprengstoff < - und es sollten Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren. Auch sollte die Gebrauchsanweisung der Hersteller beachtet werden sagte Krüger. Nur mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten. Auch sollten die Feuerwerkskörper nur dort gezündet werden, wo es auch erlaubt ist. Krüger betonte es eindringlich dass das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Altenheimen und Kindern untersagt ist. Wer dies nicht tut macht sich Strafbar.

Auch sollten das Anzünden von Böllern oder Raketen einen ausreichenden Sicherheitsabstand haben und die Böller sollten nicht blindlinks weg geworfen werden. Auch sollte in der Silvesternacht Fenster und Türen geschlossen bleiben, so schützt man seine Wohnung vor Brandgefahren gab Krüger von sich.

Krüger: Bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112 wählen. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe durch ihre Feuerwehr und Rettungsdienst. Die Feuerwehr Einbeck wünscht allen einen geruhsamen und sicheren Jahreswechsel.

Quelle: Einbecker Morgenpost

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