Datum: 18. April 2026
Alarmzeit: 8:34 Uhr
Alarmierungsart: Einsatz-Groß, Einsatz-Mittel
Art: Hilfeleistung 
Einsatzort: Einbeck, Ivenstraße
Fahrzeuge: KdoW-BvD , HLF 20/16 , LF10-A , LF10-S , RW 2 , ELW-1 Stadt Einbeck , MTW-2 Stadt Einbeck 
Weitere Kräfte: FF Naensen, FF Salzderhelden, FF Vogelbeck, FF Kalefeld, Leitender Notarzt, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, Rettungsdienst, Rettungshundestaffel JUH Einbeck, SEG DRK Altes Amt, SEG DRK Bad Gandersheim, SEG DRK Einbeck, SEG DRK Northeim, SEG DRK Uslar, SEG JUH Bad Gandersheim, SEG JUH Einbeck, Fachberater – THW Einbeck, Feuerwehrtechnische Zentrale Einbeck, Feuerwehrtechnische Zentrale Northeim, Stadtbrandmeister, Polizei, THW, Drohe FF Fredelsloh, Drohne FB 4 LK NOM


Einsatzbericht:

Am Samstagmorgen wurden die Einsatzkräfte zunächst durch einen automatischen Notruf (E-Call) mit dem Einsatzstichwort „PKW, Person eingeklemmt“ in die Ivenstraße alarmiert. Bereits das ersteintreffende Fahrzeug des BVD meldete über Funk, dass es sich um einen verunfallten Linienbus handelte. Daraufhin wurde das Alarmstichwort noch während der Anfahrt umgehend auf „TH Groß“ erhöht.

Bereits auf der Anfahrt ließ das erhöhte Einsatzstichwort auf ein umfangreiches Schadensereignis mit einer Vielzahl verletzter Personen schließen. Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde umgehend eine erste Lageerkundung durchgeführt und die Einsatzstelle in mehrere Abschnitte gegliedert, um ein strukturiertes und koordiniertes Vorgehen sicherzustellen.

Vor Ort stellte sich schließlich heraus, dass es sich um eine geplante Alarmübung handelte. Das angenommene Szenario umfasste einen schweren Verkehrsunfall mit einem verunglückten Linienbus sowie drei beteiligten PKW.

Im Fokus der Anfangsphase stand die schnelle Menschenrettung. Die eingesetzten Trupps wurden gezielt den einzelnen Fahrzeugen zugeteilt, um parallel arbeiten zu können und die Zeit bis zur Erstversorgung so gering wie möglich zu halten. Mehrere Personen mussten unter Einsatz von technischem Gerät aus den Fahrzeugen befreit werden. Dabei kamen unter anderem hydraulische Rettungsgeräte zum Einsatz, um eingeklemmte oder eingeschlossene Verletzte schonend zu retten.

Die geretteten Personen wurden im Anschluss unmittelbar an den Rettungsdienst übergeben, welcher die weitere medizinische Versorgung und Sichtung der Verletzten übernahm. Durch die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Kräfte konnte ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden.

Im weiteren Verlauf der Übung wurde festgestellt, dass drei Personen als vermisst galten. Daraufhin wurde umgehend eine groß angelegte Personensuche eingeleitet. Mehrere Einsatzkräfte durchkämmten systematisch das umliegende Gelände, um die vermissten Personen schnellstmöglich aufzufinden. Auch hier stand die koordinierte Zusammenarbeit und Kommunikation im Vordergrund.

Gegen 12:00 Uhr konnte die Übung erfolgreich beendet werden. In einer anschließenden Nachbesprechung wurden die gewonnenen Erkenntnisse ausgewertet, um Abläufe weiter zu optimieren und die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte weiter zu stärken.

Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung, um im Ernstfall schnell, sicher und effektiv handeln zu können.

Wir bedanken uns herzlich bei den Firmen Ilmebahn GmbH, A. Koch Straßen- und Tiefbau, TSR sowie Einbecker Land für ihre Unterstützung und die Bereitstellung von Ressourcen im Rahmen dieser Übung.